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Fortbildung

Joseph Dimaggio - ein Ausnahmetalent aus New York

Donnerstag, 11. Mai 2017 16:25

Der Master Session Ambassador von Davines im Core Styling Fieber


Die italienische Haarmarke Davines hat mit dem aus Brooklyn, New York, stammenden Hairstylisten einen wahren Glücksgriff gelandet. Es waren in erster Linie nicht nur seine italienischen Wurzeln, die ihn dazu bewegten, sich mit Haut und Haaren der Marke zu verschreiben. Es war auch die Philosophie, die hinter der Marke steht, die Achtsamkeit untereinander, die Familientradition, die Davines weltweit lebt und natürlich auch das internationale Kreativteam, zu dem der 34-Jährige seit dreieinhalb Jahren gehört.


„Ich lebe seit Monaten nur noch im Flugzeug, jette durch die ganze Welt und gebe mein Wissen an die Davines-Familie weiter - und ich liebe diesen Job,“ erzählt uns Joseph. Und er liebt das Reisen genau wie Deutschland.


Wir besuchten eines seiner Seminare, denn wir wollten wissen, was den Tattoo-Fan und Ex Drummer einer Hardcore Band denn im Friseurbusiness zu einer ganz besonderen Persönlichkeit gemacht hat. Dazu muss man wissen, dass Joseph mit Colorationen nichts am Hut hat. Er ist ein hochspezialisierter Stylist, der Haare schneidet und stylt.


Kein Wunder also, dass er den Teilnehmern des Stylingseminars im Kölner Haar Creativ Salon unter der Leitung von Yvonne Flick-Barbanti (Member im nationalen und internationalen Kreativteam von Davines) erst einmal mit jeder Menge Fragen rund um das Thema Bürsten kam. Welche Bürste nehme ich wann? Was ist der Unterschied zwischen Nylon- und Wildschweinborsten?


Das Spannendste allerdings war seine eigens kreierte Föhntechnik. Joseph zeigte den 24 Teilnehmern, wie sie ergonomisch föhnen, ohne Schulter- und Nackenschmerzen, mit angewinkelten Armen, Ellenbogen zum Körper und in der richtigen Höhe zum Kopf der Salonkundin. Für ein ultraglattes Föhnergebnis einer Sektion brauche er ganze 45 Sekunden, gut: maximal eine Minute, so dass er das gesamte Haar mit seiner Technik perfekt und in Blitzschnelle trocken geföhnt hat. „Man braucht noch nicht einmal ein Glätteisen, so sleek ist das Haar mit meiner Methode“. Und das beweist er live.

 

 In New York eröffnet Joseph Dimaggio übrigens im nächsten Jahr seine eigene Akademie - natürlich mit Davines und seiner eigenen, ergonomischen Tool-Marke inklusive gewichtsbalanciertem Haartrockner und Bürstensortiment. Den Prototypen des Föhns mit deutschem Stromstecker brachte er mit zum Seminar, um vor Ort die europäische Variante selbst zu testen.

Joseph studierte 2 Jahre Ingenieurswesen und brachte sein Wissen aus dieser Zeit in seine eigene Tool-Kollektion ein. In seiner Akademie wird er dann begabte Stylisten auf den Fashion Week Job vorbereiten.


Auf die Frage, wieviel er denn für einen Haarschnitt verlange, sagte er, dass es definitiv mehr als 200 Euro seien - hierzulande bereits die oberste Stufe, aber für Joseph Dimagggio gibt es kein Limit nach oben. „Wenn der Kunde den Wert eines Friseurservices erkennt, fragt er nicht nach den Kosten, er zahlt einfach mehr.“  

 

Drei Fragen an den kreativen Session Stylist Joseph Dimaggio: 

 

Joseph, wie bist du darauf gekommen, eine neue Föhntechnik zu entwickeln?

Ich habe gesehen, wie ungesund die Haltung des Friseurs in den allermeisten Fällen beim Föhnen ist und dass das ja unglaublich auf den Rücken gehen muss! Ich selbst habe schon immer mit angewinkelten Armen geföhnt, denn ich war Drummer in einer Hardcore-Band, bevor ich meine Passion fürs Haar entdeckte. Und Schlagzeug spielt man halt nicht mit den Armen nach oben. (lacht)

Ich tat mich mit einem befreundeten Chiropraktiker zusammen, der mir aus medizinischer Sicht erklärte, wie ergonomisches Arbeiten aussieht und perfektionierte die Technik, die ich heute trainiere. Ich bin sicher, ein kompletter Tag mit der von mir gelehrten Armhaltung und der Friseur hat abends keine Ermüdungserscheinungen oder Schmerzen in den Armen mehr. 

 

Was war dein einschneidendstes Erlebnis - mit Haaren? 

Ich war unterwegs, auf Tour mit meiner Band und verdiente nebenher Geld mit Haareschneiden. Ein vierzehnjähriges Mädchen kam zu mir, ich schnitt ihr Haar mitten auf dem Platz und bat sie, sich einen Spiegel zu suchen und zu schauen, ob es ok ist. Als sie mit Tränen in den Augen zurückkam, dachte ich: So, das wars. Allerdings waren es Freudentränen, sie war so happy! Wenn ich daran denke, berührt mich das noch heute. 

 

Du hast ja jetzt einige deutsche Kollegen kennen gelernt. Was machen sie in deinen Augen anders?

Die deutschen Friseure sind fokussierter und sie haben Geschmack. Ich sehe hier so viel weniger schlimme Frisuren als bei mir zuhause! In Seminaren hinterfragen sie. Sie akzeptieren nicht so einfach, was man ihnen erzählt, wollen immer wissen, wieso und warum das so ist. Sie sind neugierig. Das finde ich klasse. Und natürlich ist die Ausbildung hier bei euch in Deutschland einfach top.  

 

Folgen können Sie Joseph Dimaggio auf Instagram via @fashionmeetspassion

Mehr zu Davines gibt es hier: davines.fpe.de

Fotocredit: Frank Gronau

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