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Kurzinterview mit Hairstylist Richard Mannah

Donnerstag, 25. Januar 2018 12:37

Der Australier kündigt einen starken Einfluss an Elementen aus den 90ern an

Er war die Sensation auf dem ersten weltweiten Event, dem Global Destination Education, der Haarmarke Joico Mitte Januar in Punta Cana: Richard Mannah begeisterte die mehr als 1000 Teilnehmer aus aller Welt mit seinen Hairstyles – von absolut straßentauglich bis hin zu Avantgarde. 

Der international renommierte Meister in Sachen Schnitt und Styling stylt Models für Editorials von Vogue bis Elle und kooperiert mit angesagten Designern wie Vera Wang, Tommy Hilfger und Donna Karan... Er jettet durch die Welt, stylt backstage auf Fashion Shows und renommierten Events. Und manchmal, wie in der Dominikanischen Republik in Punta Cana bei Joico, trifft er auch seinen Bruder, den angesehenen Fashion–Fotografen David Mannah, der außerdem Managing Director des australischen Haarmagazins The Journal ist.  

Wir haben Richard backstage zu einem kurzen Interview getroffen: 

Richard, dein ultimativer Tipp für einen Friseur, der das erste Mal auf einer Fashion Show backstage arbeitet?

Nimm so viele Tools mit wie möglich: Kämme, Bürsten, Clips und sei dort, um zu dienen, zu unterstützen, zu helfen. Wenn du Haarklammern halten musst, dann halte Haarklammern. Ich denke, tu, was notwendig ist, wo Hilfe benötigt wird eher als dass du versuchst, die Hauptrolle zu übernehmen. Und  „Fail to prepare, prepare to fail“ (Aus Fehlern lernt man, und bereite dich darauf vor, dass Fehler passieren werden.)

Wie sieht der Alltag des Richard Mannah aus? Hast du einen Salon?

Nein, ich habe keinen Salon. Ich konzentriere mich auf den kreativen Part und auf Education. Ich arbeite viel in New York, bereite Shows vor, organisiere die Reisen, und ich arbeite auch viel auf Fotoshootings. Ich arbeite also kaum im Salon. Obwohl: ein  oder zwei Mal schon, wenn ich Models oder Journalisten style.

Und siehst du deinen Bruder oft? Ihr arbeitet ja in der selben Branche...

Oh nein...Mein Bruder ist zwar hier mit mir in Punta Cana bei Joico, aber er lebt in Australien. Wir treffen uns ehrlich gesagt kaum, ich sehe ihn derzeit ein Mal im Jahr. 

Färbst du auch Haare oder konzentrierst du dich aufs Schneiden und Stylen?

Ich habe mich auf Schnitt und Styling spezialisiert. Ich habe das Colorieren gelernt, als ich bei Toni & Guy in London und in Australien gearbeitet habe, aber ich coloriere nicht mehr. Das überlasse ich lieber den anderen.

Dein Favorit – kurzes oder langes Haar?

Das ist unterschiedlich. Ich liebe langes Haar. Manchen Mädels steht kurzes Haar super, aber für mich, für meinen Geschmack ist langes Haar schöner. Meine Freundin hat langes Haar. 

Und Männer? Stylst du Männer auch?

Ja, ich style auch Männer sehr gerne. Als ich noch im Salon gearbeitet habe, hatte ich ca. 30% männliche Kunden. 

Welcher Trend kommt in diesem Jahr? 

Ich denke, wir werden 2018 viele, viele Anlehnungen an die 90er Jahre beim Styling erleben. Wir sehen das an der Musik, der Fashion und dann macht es Sinn, dass die Haarmode dem folgt. Verschiedenste Elemente aus den 90ern werden uns wieder begegnen, aber man kann nicht genau sagen, dass es der EINE Trend, zum Beispiel der Undercut wird und vor allem nicht, dass dieser Trend dann für alle passt. Dem einen steht’s, dem anderen weniger. So sehe ich das... 

@richardmannah richardmannah.com

 

 

 

  • Richard Mannah auf der Bühne für Joico



  • Estetica DACH mit Richard Mannah



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