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Haare nach dem Sommer - und die Verlockung eines Total-Makeovers

Sonntag, 23. September 2018 09:12

Man kann dem Haar nicht immer all die Pflege geben, die es braucht und manchmal braucht es auch eine radikale Veränderung des eigenen Looks...

Hier kommen Tipps des Hair- and Fashionstylisten Antonio Argentiero. Er verrät seine Trendlooks für den Herbst und wie man dem Haar-Frust nach dem Sommer entkommt. 

Ausgetrocknet, spröde und die Farbe ist auch verblasst. Spliss und Frizz breiten sich aus. Egal, wie sehr man auf sein Haar im Sommer achtet, oftmals ist es so, dass man nach dem Urlaub auf einen drastischen „Cut“ nicht verzichten kann. 

Wir haben Hair- and Fashionstylist Antonio Argentiero, Inhaber des gleichnamigen Salons mit eigener Academy aus Limburg an der Lahn und Creative Director für Trinity haircare nach seinen ultimativen Tipps gefragt:

 

1. Was empfiehlst du deinen Kunden, wenn sie nach dem Sommer zu dir in den Salon kommen?

Streng genommen empfehle ich einen Sonnenschutz das ganze Jahr über zu verwenden, um Schäden durch UV-Strahlung zu vermeiden - auch wenn die Sonne nicht immer sichtbar ist, hat sie immer eine Wirkung auf Haar und Haut.

Ganz wie in der Hautpflege sollten wir unser Haar während und nach dem Sonnenbaden richtig behandeln. Dies tun wir schließlich mit der Haut auch. Die Haut wird sichtbar rot bei Verbrennungen – das Haar leidet „schweigend“. 

Bevor wir in die Sonne gehen, ist es wichtig, das Haar mit schützenden Wirkstoffen wie Lipiden und UV-Filtern zu versorgen - sie umhüllen das Haar mit einem feinem Schutzfilm, der die Penetration der UV-Strahlen in das Haar minimiert. Nach ausgiebigem Schwimmen im Meer, See oder Pool sollte der UV-Schutz direkt noch einmal aufgefrischt werden, beziehungsweise alle 2-3 Stunden je nach Sonneneinstrahlung erneuert werden.

Nach der Sonneneinwirkung liegt das Augenmerk darauf, dem Haar Feuchtigkeit zurückzugeben, etwaige Schäden zu reparieren und die Struktur von innen heraus zu stärken.

Daher empfehle ich grundsätzlich IMMER nach dem Sommer die Kopfhaut zu entschlacken, zu reinigen und zu pflegen. Dabei sind mir Inhaltsstoffe wie Gletscherwasser mit seinen ganzen Spurenelementen und Mineralstoffen sehr wichtig. Granatapfel ist ein natürlicher Antioxidans, Aloe Vera ist ein Allrounder mit viel Feuchtigkeit und Pro Vitamin B5 für maximale Strukturglättung und Glanz.  

Um sich ideal auf den Herbst einzustellen ist es ratsam eine Kombination aus Gletscherwasser, Koffein und Pro Vitamin B5 zu verwenden um die Regulierung des Feuchtigkeitshaushaltes von Kopfhaut und Haaren zu unterstützen und um den Haarverlust vorzubeugen und das Haarwachstum anzuregen. Es ist wichtig die Mikrozirkulation anzuregen damit der Haarfollikel optimal ernährt und versorgt wird. 

 

2. Gibt es einen Inhaltsstoff / Pflegestoff, auf den du in der Haarpflege schwörst?

Ich setze sehr viel auf die Inhaltsstoffe des Gletscherwassers. Denn Gletscherwasser enthält einen hohen Gehalt an Stickstoff und Phosphor, sowie alle essentiellen Mineralstoffe und Spurenelemente. Zu dem Gletscherwasser ist Aloe Vera mein Favorit. Die Aloe Vera ist nicht nur feuchtigkeitsspendend für die Haare, sondern sie enthält an die 200 Wirkstoffe, darunter zahlreiche Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe, Aminosäuren, ätherische Öle sowie die Salicylsäure für die Vorbeugung von Schuppen.


3. Und hinsichtlich Schnitt und Farbe? Was sind deine Herbsttrends in Sachen Coloration?

 Ich liebe den Herbsttrend, denn der Herbst ist der optimale Zeitpunkt für ein frisches Farben-Update, das dem Haar nach dem Sommer neuen Glanz und Dynamik verleiht. In der kommenden Saison zeigen sich edle Farben – denn auch Kupfer, Satin-Braun oder schimmerndes Erdbeerblond schüren die Lust auf das herbstliche Makeover. Wir haben schon jetzt viele Reservierungen für den neuen Trend des Toffee-Ombré. Bei diesem Trendlook für die neue Saison verschmelzen dunkle Brauntöne mit herbstlichen Karamell-Nuancen. Der sanfte Farbverlauf und die schimmernden Reflexe in Toffee verleihen den klassischen Basis-Haarfarben einen aufregend neuen, dynamischen Twist. 


4. Was, wenn das Haar so kaputt ist, dass ein radikaler Schnitt die einzige Option ist? 

Dann würde die Kundin dennoch voll im Trend liegen. Ob Curly Bob, Blunt Bob, Long Bob oder doch der klassische Bob – die Bob-Styles, die schon seit einiger Zeit mega-modern sind, zeigen sich im Herbst 2018 in ihrer schönsten Vielfalt. Der Bob ist wirklich der Allrounder – Er steht jeder Frau, denn die Trendfrisur passt sich dem Gesicht von ganz alleine an. Besonders lässig wirkt der Bob mit leichten Wellen, auch die „out-of-bed“ Version findet immer mehr Anhänger. 

 

5. Und auf welchen Schnitt setzt du, wenn das Haar ganz kurz geschnitten werden muss oder die Kundin sich einen neuen Kurzhaarschnitt wünscht?  

Hoch im Kurs liegt im kommenden Herbst einer meiner Lieblings Trends – der Pixie. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass der Pixie Cut oder Buzz Cut so beliebt sind wie schon lange nicht mehr. Egal, ob raspelkurz oder verspielt und „ungemacht“: Wer sich an eine mutige Radikalveränderung traut und es den Stars gleichtut, liegt absolut im Trend. Die Kurzhaarfrisuren setzen die Gesichtsform perfekt in Szene und sind bereits ein Statement an sich. 

 

6. Woran erkennst du, dass ein radikaler Schnitt die einzige Option ist?

Die Beschaffenheit des Haares ist die Antwort auf die radikale Frage. Denn die Beschaffenheit der Haare offenbart uns, wie es wirklich um unseren „Patienten“ steht. Manchmal führt kein Weg daran vorbei und es geht direkt in den OP für die Haare. Bei gravierenden Sommer-Pflegeunfällen mit akuten schlechten Vitalzeichen ist es leider die einzige Möglichkeit – ein radikaler Schnitt. Aber im Herbst liegt man perfekt im Trend und kann sich zumindest für den nächsten Sommer die perfekte Pflege zu Herzen nehmen. 

 

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