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Aktuelle Meldung des ZV zu Corona: Bund und Länder beschließen neue Leitlinien

Dienstag, 17. März 2020 10:08

In Österreich und Italien sind die Friseursalons geschlossen - in Deutschland sollen sie gar sonntags öffnen dürfen. Ob das sinnvoll bei einem Mindestabstand von 2 Metern ist? 

 

Die Estetica Redaktion der deutschsprachigen Ausgabe beobachtet das Geschehen intensiv und verfolgt auch die Kommentare auf Social Media. Die Meinung scheint einhellig. Anders in der Politik: Die Verwirrung um die gestrige Aussage der Salonschließung in Bayern zeigt, wie schwierig es ist, wenn ein Land nicht zentral regiert wird und Ausnahmesituationen wie diese die Politik überfordern. Auch wenn Stand heute - im Nachfolgenden lesen Sie die aktuelle Presseinfo des Zentralverbandes - alle Salons in Deutschland geöffnet sind, so ist es durchaus denkbar, dass IM SINNE DER GESUNDHEIT DER FRISEURE auch die Friseursalons hierzulande früher oder später schließen werden. Eine offizielle Anordnung seitens des Bundes und der Länder gibt es derzeit nicht. Solange diese Situation bestehen bleibt, liegt es wohl an jedem einzelnen Salon, zu entscheiden, wie er jetzt verfährt. 

Hier lesen Sie die aktuelle Meldung des Zentralverbandes: 

Die Bundesregierung und die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland eine Vereinbarung getroffen. Diese umfasst Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich.

In einer gestrigen Pressekonferenz stellten Bund und Länder Maßnahmen vor, um das Infektionsgeschehen in Deutschland zu verlangsamen. Demnach soll ein Großteil der Geschäfte geschlossen werden, genauso wie Spielplätze und Sportanlagen sowie Gottesdienste. Der Einzelhandel für Lebensmittel und viele weitere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, bleiben geöffnet.

Nach heutigem Stand, 17. März 2020 10.30 Uhr bleiben auch alle Friseursalons geöffnet. In einer Blitzumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV)mit bislang rund 4.000 Teilnehmern aus dem Friseurhandwerk – erleben über 50 Prozent die aktuelle Situation als sehr bedrohlich für ihr Unternehmen. Rund zwei Drittel befürchten starke Umsatzeinbußen von über 60 Prozent für ihre Salons.

Der Zentralverband nimmt die Sorgen der Betriebe sehr ernst und steht deshalb im ständigen Kontakt mit den Behörden. Im Falle einer Ausweitung der Schutzmaßnahmen empfiehlt der Zentralverband aus diesem Grund das Friseurhandwerk mit seinen kleinstbetrieblichen Strukturen in die Überlegungen des erweiterten Gesundheits- und Zivilschutzes mit einzubeziehen.

 

Foto: Ani Kolleshi via unsplash.com

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