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Der Stufenplan Österreichs: Ab dem 2. Mai dürfen die Friseursalons wieder öffnen

Dienstag, 07. April 2020 10:19

Erstes Aufatmen in Österreich: Bundeskanzler Sebastian Kurz verkündet schrittweises Hochfahren des Landes und auch die Friseure können ihre Wiedereröffnung planen.

So sieht der aktuelle Stufenplan mit schrittweiser Lockerung der österreichischen Bundesregierung aus: 

Ab 14. April sollen kleine Geschäfte bis 400 Quadratmeter sowie Bau- und Gartenmärkte öffnen. Ab 1. Mai öffnen alle Geschäfte und Friseure wieder. Digitaler Unterricht an Schulen wird bis Mitte Mai fortgesetzt. Matura und Lehrabschlussprüfungen finden statt. Der Lehrbetrieb an Universitäten ist bis Ende des Semesters digital. Veranstaltungen finden bis Ende Juni nicht statt. Ausgangsbeschränkungen werden bis Ende April verlängert. 

Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen

"Unser Plan ist es, dass mit Dienstag, 14. April, unter sehr strengen Sicherheitsvorgaben kleine Geschäfte bis 400 Quadratmeter sowie Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen dürfen", erklärte Sebastian Kurz. Das betreffe etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die Desinfektion sowie eine limitierte Anzahl an Kundinnen und Kunden pro Geschäftslokal.

"Ab 1. Mai ist es unser Ziel, dass alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure unter besonderen Schutzvorkehrungen wieder öffnen. Alle anderen Dienstleistungen, Gastronomiebetriebe und Hotels werden frühestens mit Mitte Mai stufenweise und unter besonderen Sicherheitsvorschriften öffnen können. Die Entscheidung dazu, ob das möglich sein wird, wird Ende April getroffen", so der Bundeskanzler.

Man werde jedoch die Lage beobachten und die weiteren Maßnahmen bestmöglich prognose- und faktenbasiert treffen. Dabei gehe es um die Abwägung der gesundheits-, gesellschafts-, sozial- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen. "Der heute vorgestellte Zeitplan ist auchavon abhängig, ob wir so günstig unterwegs sind und so stabil bleiben. Dann kann jeweils der nächste Schritt gesetzt werden. Das ist unser Plan. Wir können aber immer nur so weit gehen, wie es die Situation zulässt", so Vizekanzler Kogler.

Nachrichtenquelle: bundeskanzleramt.gv.at

Fotos: Pexels.com 

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