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Coronakrise & Lockdown: Friseurmarken werden laut und unterstützen ihre Kunden

Freitag, 29. Januar 2021 14:12

Die Friseurbranche kann sich über Medienberichte nicht beklagen. Nur: Es passiert nichts! Die Salons bleiben ohne Re-Startdatum. Jetzt werden auch die Haarmarken laut.

Ohne Friseure kein Umsatz. Und ohne Support der Friseure in der jetzigen Zeit wird es auch für die Marken, die die Salons beliefern, Auswirkungen geben. Sicherlich haben diese ein weitaus größeres Polster als ein Friseursalon. Aber es geht um mehr. Es geht um Solidarität und Zusammenhalt in einer existentiell enorm schwierigen Zeit. Eine gemeinsame Aktion aller Marken und Verbände hätte sicherlich mehr gebracht. 

Aktion Licht anlassen, diverse Hashtags - Welchem schließt man sich an? Wie wird man am ehesten gehört? Eines steht fest: Wenn der Lockdown weitere Wochen anhält, floriert der Schwarzmarkt noch mehr, gehen Existenzen definitiv den Bach runter. Natürlich lässt die Situation der Friseure auch die Haarmarken nicht kalt. Sie reagierten mit Schreiben und offenen Briefen an die Regierung. Hoffen wir, dass es der Februar sein wird, in dem die Salons ihre Türen wieder öffnen dürfen. 

Die Aktionen dieser Woche:

Anfang der Woche schloss sich die Société Française de Biosthétique mit 1800 Partnern und 8000 Mitarbeitern der #wirmachenaufmerksam Kampagne an. Die größte private Friseur- und Kosmetikvereinigung im deutschsprachigen Raum, zu der auch die Marke La Biosthétique gehört, richtete in dieser Woche einen offiziellen Appell an Bundesminister Altmaier. 

Auch der Kao Salon Division (Goldwell, KMS, Oribe, Varis) gehen die vielen unterschiedlichen Geschichten ihrer Friseurpartner nahe. Vor diesem Hintergrund hat sich Stephan Becker, Geschäftsführer Kao Salon Division D/A/CH & CZ, diese Woche in Form eines offenen Briefes an die Bundesregierung gewandt. Der Brief soll dabei helfen, auf die absolute Notlage der gesamten Branche aufmerksam zu machen. Die Kernforderungen: Die Überbrückungshilfen für die Friseurbranche passgenau zuzuschneiden und diese schnell sowie unbürokratisch auszuzahlen. Schwarzarbeit im Friseurhandwerk vermehrt zu kontrollieren und Verstöße gegen Hygienevorschriften konsequent zu ahnden. In Abwägung des aktuellen Infektionsgeschehens, die Wiedereröffnung von Friseursalons zu priorisieren. Die Phase nach dem ersten Lockdown habe gezeigt, dass die Friseursalons die Sicherheits- und Hygienevorschriften vorbildlich umgesetzt haben. 

In einem offenen Brief an Jens Spahn fordert der Bundesverband der Zweithaar-Spezialisten e.V. die Aufnahme der Zweithaar-Spezialisten in die Liste systemrelevanter Berufsgruppen. Während des ersten Lockdowns wurde die richtige Entscheidung getroffen, die Hilfsmittelerbringer von Schließungen auszunehmen. Die Ordnungsämter setzten die Zweithaarstudios jedoch fälschlicherweise in vielen Fällen den Friseurgeschäften gleich und ordneten somit die Schließung an.

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