1 December 2021

Wohlfühlmomente in Zeiten von #wirbleibenzuhause

Beauty-Produkte als fester Bestandteil von Pflegeritualen werden immer wichtiger. Gerade in den nächsten Wochen, in denen es gilt, möglichst daheim zu bleiben. 

 

Das Mintel Marktforschungsunternehmen hat aus ihren Studien Erkenntnisse über Verbraucherbedürfnisse hinsichtlich Pflegemarken während der Pandemie herausgefiltert.

In der aktuellen Quarantäne- und Zuhausebleiben-Zeit suchen die Menschen nach Wohlfühlmomenten. Sie wollen sich belohnen, neue Kraft tanken, sich frisch und gepflegt fühlen. Ein ausgedehntes Bad mit Kerzenschein und Wohlfühdüften, eine Haarpflege, die weit über die gewohnte Shampoo/Conditioner Kombination hinausgeht. Dinge, die helfen, dem psychischen Stress des Pandemie-Alltags zumindest für eine kleine Weile zu entfliehen. Ob es nun um Haut- oder Haarpflege geht: Das ganzheitliche Sinneserlebnis steht im Vordergrund. Hier bieten sich auch Chancen für Saloninhaber, passende Produkte, wie Haarkuren, -öle oder Farbconditioner über Social Media zu kommunizieren. 

Hanf ist ein gefragter Inhaltsstoff

Im Zuge dessen sei auch die Nachfrage nach Produkten mit Cannabidiol (CBD) als Inhaltsstoff gestiegen. CBD ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Über die letzten Monate seien entsprechende Körperpflegeprodukte vermehrt auf den Markt gekommen. Die USA, Großbritannien und Deutschland könnten einen Zuwachs vor allem von Hanföl-Produkten im Pflegesegment verzeichnen.

Auf Empfehlungssuche 

Erschwingliche Produkte im mittleren bis unteren Preissegment sind derzeit besonders gefragt. Neben der klassischen Werbung, für die immer weniger Marken das Geld bereit stellen, sind  soziale Medien ein wichtiger Bekanntmachungs- und Empfehlungsfaktor. Hier gilt allerdings, die Zielgruppe genau zu definieren und Social Media Kooperationen anzustreben, die glaubwürdig sind. Ein Sammelsurium an Produktempfehlungen, die weder dem Follower noch dem Accountinhaber abgenommen werden, wird kaum Erfolg bringen. Skinfluencer setzen speziell auf Beautyprodukte, während Sinnfluencer einen genauen Blick auf das Eco-Segment unserer Branche werfen. Ist Marke XY wirklich so nachhaltig, wie sie sich darstellt oder fällt sie eher in das große Becken der Greenwashing-Brands, die einfach nur auf Umwelt-Trends aufspringen? Es scheint, als trenne sich auch im Social Media Bereich die Spreu vom Weizen – wenn auch nur langsam. Für den Friseur interessant: Folgen Sie den #Hashtags der Marken, die Sie im Salon verwenden und teilen Sie tolle, für den Salonkunden interessante Inhalte auf Ihrem Salonprofil. Eine win/win Situation für beide Seiten. 

 

Quelle: Mintel / cosmetic-business.com

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