5 February 2023

Finger Waves: Hollywood Glam pur

Finger Waves sind eine feine Alternative für glamouröse Anlässe


Noch nie etwas von Fingerwellen gehört? Aber sicher schon gesehen! Denn der Trend machte bereits in den Roaring Twenties, den 1920er Jahren, Furore. Nur wird dem Baby einfach ein neuer Name gegeben und schon reiht sich die Wasserwelle, wie sie eigentlich genannt wird, in die Liste der angesagten Haartrends ein.

Nicht nur für eine Mottoparty gut

Wasserwellen sind das Markenzeichen für die 20er Jahre. Die Fashion Weeks stehen vor der Tür, allen voran Berlin in der nächsten Woche. Wir sind gespannt ob Finger Waves hier und da die Bühne rocken. Oder ob es ein kleiner, feiner Trend ist, der nur zu besonderen Anlässen getragen wird.

Was sind Finger Waves?

Die Wasserwelle ist gar nicht so schwer. Wichtig ist, dass die Haare im nassen Zustand in Wellen gelegt werden. Nur schnell geht der Look nicht unbedingt. Es sei denn, man greift zu Hilfsmittel wie Glätteisen, dann natürlich mit trockenem Haar. Aber zurück zur klassischen How-to Version: Finger Waves sind für kurzes Haar perfekt, um ihnen einen Glam-Look zu verleihen. Aber auch lange Haare lassen sich im Stil der 20er stylen. Mit ihrer S-Form, die ein rhythmisches Motiv im Haar erzeugt, erinnern Finger Waves an pure Eleganz, die man hauptsächlich auf dem Roten Teppich und auf Gala Events sieht. Doch heute gibt es Interpretationen, die sowohl an Vintage-Glam erinnern, als auch durch die Kombination mit anderen Stilrichtungen einen absolut zeitgemäßen Look bieten.

Trendsetter lieben Finger Waves

Neben den 20er Jahren, der Zeit, in der die Finger Waves extrem beliebt waren, gab es in den 90er Jahren dank der Hip-Hop-Musik und ihrer internationalen Ikonen eine Wiederbelebung des Trends. Heute, in den Zwanzigerjahren des zweiten Jahrtausends, profitiert dieser Look davon, dass die 1990er wieder voll im Trend sind. Trendsetter sind immer Promis, und wir können die Rap-Sängerinnen Saweetie und Missy Elliott, die Schauspielerin Zendaya, die Popsängerinnen Janelle Monáe und Lizzo nennen. Sogar das Model Cara Delevingne scheint sie gern zu tragen. Die Millionen Visualisierungen des Hashtags #fingerwaves auf Tik Tok zeigen, wie beliebt die S-Wellen sind.

Wem stehen Finger Waves?

Der Look besteht aus Haarsträhnen, die in S-förmigen Wellen sehr nahe an der Kopfhaut gekämmt sind. Gestylt werden sie als Wet-Look, der wie ein kleines Kunstwerk ausschaut. Dieser Look eignet sich für Personen mit langem oder kurzem Haar. Bei kurzen Haaren kommen die Finger Waves jedoch viel besser zur Geltung. Am einfachsten lässt sich der Look bei glatten Haaren kreieren. Die Wellen lassen sich hier nämlich leichter kreieren als bei krausem Haar, das vorher geglättet werden muss.

Heute können die Fingerwellen der 1920er Jahre auch ein lässiger Look sein. Sie sind immer ein eleganter Look, können aber je nach Haarfarbe und Art der erzeugten Welle auch für Streetstyle oder Alltagslooks geeignet sein.

Die Go-to Wasserwelle mit Glätteisen

Am einfachsten lässt sich der Look per Glätteisen nachmachen: Jeweils eine ca. 5 cm breite Strähne abteilen, das Glätteisen am Haaransatz ansetzen, nach innen drehen und ein kleines Stück nach unten ziehen. Dann das Eisen in die entgegengesetzte Richtung drehen und wieder leicht nach unten ziehen. So lange fortfahren, bis man an den Haarspitzen angekommen ist. Den fertigen Look mit Haarspray in Form halten.

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