22 June 2024

Exklusivinterview mit Stuart Hamid

Stuart Hamid ist seit 2019 Geschäftsführer für Henkel Beauty Care Professional in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit uns sprach er über den Cutting Edge Wettbewerb, Partners in Craft und die Pläne der Marken. Hier das ausführliche Interview:

Der Cutting Edge 2023 steht in den Startlöchern. Was bleibt, was ist neu? Warum sollten Stylisten dort mitmachen? Was ist neben der Trophäe der eigentliche Gewinn für Friseure?

Stuart Hamid: Der Cutting Edge ist ein lieferantenunabhängiger, also für alle Friseur:innen offener, digitaler Wettbewerb. Erstmals wurde dieser 2019 in Deutschland ausgetragen und zwei Jahre später aufgrund des großen Erfolgs dann auch auf Österreich und die Schweiz ausgeweitet. Im Rahmen des Wettbewerbs können Friseur:innen ihre kreativen Salon-Looks einem breiten Publikum präsentieren – und zwar gänzlich ohne den üblichen Aufwand und die Kosten, die ein professionelles Shooting mit sich bringen würde.

Um beim Cutting Edge teilzunehmen, laden die Friseur:innen ein oder mehrere Vorher-Nachher-Fotos ihrer besten Salon-Looks auf Instagram oder der Schwarzkopf Professional Website hoch und werden zunächst von Endverbraucher:innen und im Anschluss von einer hochkarätigen Jury bewertet. In diesem Jahr brechen wir zu einer Education-Reise auf. Ich möchte hier noch nicht allzu viel verraten… nur so viel: Die Nominierten erwartet eine Einladung zu einem unvergesslicher Trip in die Sonne! Doch es ist viel mehr als nur eine Reise in die Wärme. Denn die Nominierten werden gleichzeitig Teil der weltweiten Schwarzkopf Professional Friseur-Community, in der ein gewinnbringender Austausch unter Gleichgesinnten stattfindet. Nicht zu vergessen ist, dass der Cutting Edge in den letzten Jahren zu einer hervorragenden Plattform zur Potenzierung von Follower:innen und Kund:innen avanciert ist. Indem die Friseur:innen ihre besten Handwerkskreationen sowie ihre individuellen Fähigkeiten präsentieren können, werben sie für ihren Salon und aktivieren und bauen gleichzeitig ihre Community aus.
Und zu guter Letzt: Der Cutting Edge versteht sich als Investment in die Zukunft des Friseurhandwerks. Denn jede:r Teilnehmer:in präsentiert den Endverbraucher:innen das Beste, was unser geliebtes Friseurhandwerk hervorbringen kann.

Innovation, Digitalisierung, Fortschritt und Community, das alles findet ein Zuhause unter dem Claim ‚Partners in Craft‘. Was genau stelle ich mir als Friseur darunter vor?

Stuart Hamid: Schwarzkopf Professional steht für viel mehr als „nur“ hervorragende Produkte. Der Claim ‚Partners in Craft‘ basiert auf vier Werten, die wir tagtäglich verfolgen und für die wir als Unternehmen aus größter Überzeugung einstehen.

  1. Partnership: Für uns steht der direkte und persönliche Kontakt mit unseren Partner:innen zu jeder Zeit im Vordergrund. Eine Partnerschaft auf Augenhöhe ist der wesentliche Bestandteil unserer geschäftlichen Beziehungen mit unseren Kund:innen sowie unserer weltweiten Community.
  2. Handwerk: Wir möchten mit neuen Business-Konzepten wie beispielsweise SalonLab&Me und den Essential Looks die Liebe zum innovativen Friseurhandwerk besonders herausstellen. Auf diese Weise vermitteln wir Schnitt-, Farb- und Stylingtechniken und geben zudem trendweisende Inspirationen, damit unsere Community stets einen Schritt voraus ist.
  3. Wachstum & Plattformentwicklung: Wir möchten unserer Community das Handwerkszeug sowie umfangreiche Unterstützung mit auf den Weg geben, damit sie die bestmöglichsten Ergebnisse und die benötigte Visibilität erzielen kann. Dafür haben wir als Unternehmen beispielweise ein Blended-Learning-Weiterbildungsprogramm entwickelt oder auch den Cutting Edge ins Leben gerufen.
  4. Zukunft: Der stetige Blick auf den Fortschritt steht im Fokus unserer Aktivitäten. Für uns ist es von enormer Bedeutung, den Friseurnachwuchs zu fördern und bestmöglich zu unterstützen. Gleichzeitig bezieht sich dieser für uns so zentrale Wert aber auch auf unsere Absicht, Produkte und Services zu entwickeln, die so nachhaltig wie möglich sind, um als global agierendes Unternehmen einen Beitrag zum Fortbestehen unseres Planeten zu leisten.

Kurzum: Zu Schwarzkopf Professional kommen Friseur:innen, die mit großer Kreativität und Leidenschaft im Handwerk und Business arbeiten möchten. Und bei Schwarzkopf Professional werden sie Teil einer weltweiten Community, die sich gegenseitig wertschätzend unterstützt und zusammenwächst. Jede:r hat dadurch die Möglichkeit, seinen individuellen Weg zu gestalten, indem man aber auch voneinander lernt, sich stetig vernetzt und neue Erfahrungen sammelt. Denn es ist so wesentlich, die Breitschaft fürs stetige Lernen sowie Neugier und Offenheit beizubehalten, um sich immer wieder neu zu erfinden und am Puls der Zeit zu bleiben. In Zukunft möchten wir diese inspirationsschaffende Community noch mehr in den Vordergrund rücken lassen und zeigen, wie viele herausragende Talente in unserer Branche stecken!

Können Sie Beispiele nennen, bei welchen Aktivitäten und Services die eben genannten vier zentralen Werte in 2023 konket zusammenfließen?

Stuart Hamid: Schwarzkopf Professional hat für das Jahr 2023 unter dem Claim ‚Partners in Craft‘ wieder einiges vor. SalonLab&Me vereint Expertenwissen und Innovation für gänzlich personalisierte Haarpflege und ist damit eine neue Art für Friseur:innen, den eCom Trend umzusetzen und gleichzeitig auch die wichtige Preis-Sicherheit im Salon zu haben. Meiner Ansicht nach ist dies eine noch viel zu ungenutzte Geschäftsquelle innerhalb unserer Branche. Denn unsere Gesellschaft wird immer digitaler und das Online-Business verzeichnet explodierende Zahlen. Diesen Trend sollten die Friseursalons nicht verschlafen! Und obendrein erfordert SalonLab&Me keine Investitionen in Lagerbestände, die Salons generieren augenblicklich Einnahmen über das Provisionsmodell.
Colour Alchemy zielt hingegen auf die Farbtechnologie von morgen. Dank der Entwicklung der zukunftsweisenden Farbneuheit, einer prismatisch reagierenden Haarfarbe, sind unsere Partner:innen immer einen Schritt voraus. Als ‚Partners in Craft‘ möchten wir unseren Community-Mitgliedern gänzliche Sicherheit bei ihrer täglichen Arbeit im Salon mitgeben, indem sie zu jeder Zeit mit den aktuellsten Technologien ausgestattet sind und so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz innehaben.

Wie wird die Farbneuheit Colour Alchemy angenommen?

Stuart Hamid Colour Alchemy

Stuart Hamid: Wir beobachten sowohl auf der Seite der Endverbraucher:innen als auch bei den Friseur:innen eine hohe Resonanz auf unsere Farbneuheit Colour Alchemy. Die einzigartige und visionäre Technologie, die in Kollaboration mit THEUNSEEN Beauty entwickelt wurde, weckt überall große Aufmerksamkeit. Denn plötzlich wird Fantasie Wirklichkeit – unvorstellbare prismatische Farbeffekte machen Alchemie ab sofort lebendig! Daher: Jede:r Friseur:in, die/der neugierig ist und Interesse an einem wahrhaft zukunftsweisenden Produkt hat, sollte Colour Alchemy unbedingt ausprobieren!

Was ist Ihre Motivation in 2023 – wohin möchten Sie die Marken mit Ihrem Team in den nächsten Jahr(en) bringen?

Stuart Hamid: Wir möchten uns stetig weiterentwickeln – Stillstand akzeptieren wir nicht. So natürlich auch im Jahr 2023! Unsere Motivation für dieses Jahr ist es, unsere Salonpartner:innen bestmöglich zu unterstützen, damit sie in ihrer Arbeit noch erfolgreicher werden können. Wir streben zudem danach, gute und vor allem auch relevante Neuigkeiten für das Friseurhandwerk verkünden zu können, damit sich unsere Branche auch in diesem Jahr weiterentwickelt. Dank unseres Winning Portfolios mit Schwarzkopf Professional, Authentic Beauty Concept und STMNT haben wir hervorragende Konzepte in der Pipeline und freuen uns bereits sehr, die neuen Errungenschaften auf dem Markt präsentieren zu dürfen. Besondere Aufmerksamkeit werden wir auf die tägliche Arbeit im Salon legen. Unsere Maßnahmen für 2023 sind individuell an die Herausforderungen unserer Partner:innen angepasst und wir möchten weiterhin eng und auf Augenhöhe mit ihnen zusammenarbeiten, um gemeinsam die Bedürfnisse in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu analysieren und letztendlich Möglichkeiten zu schaffen, diesen umfangreich begegnen zu können.

Stuart Hamid Blondme

2023 wird ein Jahr der Herausforderungen. Welchen Support gibt es für Friseure?

Stuart Hamid: Auch im Jahr 2023 ist es für uns wichtig, dass Schwarzkopf Professional jeden Tag aufs Neue fest an der Seite unserer Kund:innen steht. Wir sind da, um in diesem erneut herausfordernden Jahr umfangreiche Unterstützung zu geben. Dieser Support erstreckt sich auf mehrere Bereiche. Zum einen konkretisiert sich unsere Unterstützung in Form von unterschiedlichsten Business- und Service-Ideen, um so letztendlich die Kundenbindung zu erhöhen, das Besuchsaufkommen im Salon zu generieren und weiterhin attraktive Preise für die Salons zu erzielen. Möglich ist dies auch dank unseres ‚Winning Portfolio‘ – also Marken, die für die Endverbraucher:innen von hoher Attraktivität sind. Zu unseren neuen Business-Konzepten zählt beispielsweise BLONDME – bei unserer unübertroffenen Farb- und Pflegemarke mit fortschrittlichen Bonding System warten einige spannende Neuerungen. Dies wird durch gewinnbringende Kooperationen wie mit der Zusammenarbeit mit dem renommierten Experten und Trendsetter Markus Salm sinnvoll ergänzt. Gemeinsam mit dem international erfolgreichen Männerfriseur möchten wir den Salons Unterstützung beim Ausbau des relevanten Männermarkts ermöglichen, der großes Potenzial bietet, das es zu aktivieren gilt. Auch stehen Qualität und Spezialisierung weiterhin im Fokus. Denn wir sind der Auffassung und sehen es tagtäglich, dass Education enorm wichtig ist, um den auch in diesem Jahr auf uns wartenden Herausforderungen mit dem richtigen Handwerkszeug und Know-how begegnen zu können. Auch daher haben wir unser Education Expert Team um Fabian Maier, Damian Tworuschka und einige andere verstärkt. Ich bin ebenfalls der festen Überzeugung, dass man Business Education keinesfalls unterschätzen sollte!

Wir werden die Entwicklung unserer Partner:innen also auch weiterhin fördern. Das impliziert aber gleichsam, deren Sichtbarkeit gegenüber den Endverbraucher:innen zu steigern, bespielsweise über die Verstärkung der Social Media Profile. Auf diese Weise werben die Friseur:innen für ihre kreativen Fähigkeiten und ihren Salon und können so letztendlich u.a. neue Kund:innen akquirieren. Zudem motiviert dies wiederum auch alle Mitarbeiter:innen – denn schönes Haar spricht für sich!

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