21 September 2021

In der Krise einen eigenen Friseursalon eröffnen? Aber ja!

In Krisenzeiten gehört noch eine Portion mehr Mut zum Gründen. Das weiß auch Benjamin Papo, CEO von Finanzchef24, und gibt spannende Insights für die Friseurbranche. Ein Trendbarometer für das erste Quartal 2021.

 

Wachsende Gründerkultur unter Friseuren

Wider Erwarten hat sich die Corona-Pandemie nicht negativ auf das Gründervorhaben im Friseurhandwerk ausgewirkt. Das belegen aktuelle Zahlen von Finanzchef24. Somit bleibt die Zahl der Neugründungen in 2020 relativ stabil zum Vorjahr. Nach allerjüngsten Auswertungen kann sogar von einem Aufwärtstrend in 2021 gesprochen werden: Im ersten Quartal haben sich die Zugriffe bei Finanzchef24 quasi verdoppelt. Das zeigt, dass der Trend zu digitalen Angeboten im Versicherungsbereich für Friseurbetriebe in Corona-Zeiten zunimmt.

Gender-Shift 2021: Mehr Männer unter Salongründern

Jeder dritte Friseursalon wurde im ersten Quartal von einem Mann eröffnet. Das belegen aktuelle Daten für das laufende erste Quartal, wonach der Männer-Anteil bereits bei 34 Prozent liegt. Sprich, Im Vergleich zum Vorjahr lag der männliche Part noch bei knapp 20 Prozent, also 14 Prozent niedriger. Sprich, entweder sind Männer „mutiger“ mit Saloneröffnungen in Pandemiezeiten oder einfach nur schneller als ihre weiblichen Kollegen.

Digitaler Wandel im Friseurhandwerk

Friseure werden immer digitaler. Mit Versicherungsfragen beschäftigen sich 59 Prozent der Friseure tatsächlich erst 60 Tage nach der ihrer Gründung, lediglich ein Drittel der Friseurbetriebe sichert sein Gewerbe innerhalb der ersten 30 Tage ab. Dabei ist nicht allein der Preis entscheidend. Die heutige Gründergeneration erwartet Versicherungsleistungen, die seinen Berufsalltag realistisch abbilden. Daher wählen gute 80 Prozent der Friseure die Versicherung mit dem besten Preis- Leistung-Verhältnis. Versicherungsfragen werden digital beantwortet. Nach aktuellen Umfragen von Finanzchef24 zur Geschäftsinhaltsversicherung fiel beispielsweise auf, dass der tatsächliche Elektronikeinsatz in Friseursalons sehr niedrig ist und sich auf maximal 3.000 Euro für Föhn & Co beschränkt. Junge Friseure sind digital affiner und auf der Suche nach klaren Empfehlungsstrecken zugeschnitten auf ihre Branche.

Kleine Betriebe weiter auf dem Vormarsch

Die große Mehrheit der Friseursalons bleibt kleinbetrieblich strukturiert. Das zeigt die letzte Statistik des Deutschen Friseurhandwerks, wonach die beiden unteren Größenklassen zwischen 17.500 und 125.000 Euro Jahresumsatz nach wie vor die größten Unternehmensgruppen im Friseurberuf bilden. Die Umsatzgrenzen decken sich mit den aktuellen Daten von Finanzchef24, dessen bundesweite Datenbank über 1.000 repräsentative Friseurbetriebe erfasst.

Quelle: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks.

Friseure bleiben typischerweise weiblich

Mit über 80 Prozent bleibt die Friseurbranche auch 2020 überwiegend weiblich besetzt. Das bestätigt eine aktuelle Auswertung von Finanzchef24. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Frauen-Anteil der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten Friseure laut Zentralverband bei 88,5 Prozent. Nach dem Bundesinnungsverband werden hierzulande 80.000 Friseursalons gezählt mit einem Jahresumsatz von 7,5 Milliarden Euro.

Quelle: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks.

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Über den Autor:

Benjamin Papo ist seit 2017 Geschäftsführer der Finanzchef24 GmbH, dem führenden Vergleichsportal für gewerbliche Versicherungen in Deutschland. finanzchef24.de

Foto von Engin Akyurt von Pexels

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